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Transparenz über Vorhaben und Strukturen

Transparenz gehört grundlegend zur Bürgerbeteiligung.
Dies betrifft sowohl die Transparenz über Vorhaben, die die Stadt plant, als auch über die Beteiligungsverfahren selbst und schließlich auch den Umgang mit den Ergebnissen.

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Breite Beteiligung und hohe Diversität

Oft sprechen Beteiligungsangebote nur politisch interessierte und direkt betroffene Menschen an.

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Auch nicht Braunschweiger:innen beteiligen

Standpunkte werden auf Klebezetteln ans Whiteboard gepinnt

Manche Vorhaben der Stadt betreffen auch Menschen, die nicht direkt in Braunschweig leben. Sie sind vielleicht davon betroffen, weil sie in der Stadt arbeiten oder sich in Braunschweig engagieren. Hierzu gab es durchaus unterschiedliche Ansichten im Arbeitskreis. Wie ist Ihre Meinung dazu? Sollten auch nicht-Braunschweiger*innen zur Beteiligung eingeladen werden? Wo würden Sie die Grenze ziehen?

Kommentare

Die Beteiligung von nicht Braunschweiger*innen sollte möglich sein, aber auf die Region Braunschweig begrenzt. Außerdem sollten nicht Braunschweiger*innen den Beteiligungsprozess nicht dominieren, von der Anzahl her. Ein aktives Aufforderungsmanagement zur Beteiligung für nicht Braunschweiger*innen sollte nicht betrieben werden.

Es geht ja um BÜRGERbeteiligung, also sollte schon ein fundamentaler Bezug zur Stadt nachgewiesen werden; also wer hier nicht wohnt, sollte wenigstens hier arbeiten. Diejenigen, die die Stadt mitgestalten wollen, sollten sie auch zu mehr als nur Shopping nutzen.

Es sollten alle Menschen teilnehmen dürfen. Jeder der teilnimmt, sollte Fragen zu seiner Person beantworten, z. B. Wohnort, Alter, ggf. Migrationshintergrund, Bildungsstatus, Einkommen, etc.

Dadurch wird niemand ausgeschlossen und zugleich kann man die Perspektiven unterschiedlicher sozialer Schichten ermitteln. Dann fällt auch auf, wenn nicht-Akademiker, Ausländer, junge Menschen oder arme Menschen unterrepräsentiert sind. Und man sieht auch, wie groß die Meinungsverschiedenheit zwischen verschiedenen Gruppen ist. Bei Bedarf kann man die Meinungen von nicht-Braunschweigern dann gesondert auswerten.

Die Stadt Braunschweig hat auch Gäste, und wenn eine Stadtgestaltung diese Gäste wie z.B. Touristen oder Tagungsreisende betrifft, dann ist es sinnvoll, diese an der Gestaltung zu beteiligen.
Ein reales Beispiel aus der Stadt:
Vom Bahnhof aus gibt es keinen ausgeschilderten Fußgängerweg ins Stadtzentrum. Für Braunschweiger ist das vollkommen irrelevant, die kennen den Weg ins Zentrum, ja sie bemerken nicht einmal, dass diese Ausschilderung fehlt. Touristen hingegen, die am Bahnhof ankommen, wundern sich, wie sie am Bahnhof einfach ausgesetzt sind, ohne dass ihnen ein schöner Weg gewiesen wird.
Speziell was ein Touristik-Konzept betrifft ist es daher sinnvoll, die Zielgruppe auch am Konzept zu beteiligen.

Die Frage der Beteiligung hängt meiner Meinung nach von der Betroffenheit der entsprechenden Personengruppe ab. Personen / Verbände, die nicht betroffen sind, werden sich nicht beteiligen. Dann sind aber auch keine Einschränkungen der Personengruppe notwendig.